Corona – Heute schon gekommen?

Corona – Heute schon gekommen?

Die Langzeitquarantäne hat unseren kompletten Alltag von einen Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt. Die Maßnahmen retten Menschenleben. Und verändern Familienkonstellationen, Liebesbeziehungen, Singlehaushalte, Jobsituationen, Freizeitbeschäftigungen – und: unseren Sex.

Viele müssen Homeoffice und Kinderbetreuung plötzlich 24/7 unter einen Hut bringen. Andere sich selbst um die Verpflegung kümmern, was vorher Kantine & Lieferservice & Co übernommen haben. Manche hängen als Paar nur noch aufeinander. Andere können ihre Fernbeziehung gar nicht mehr sehen. Singles dürfen aufgrund des Kontaktverbots keinen üblichen Dates mehr nachgehen. So oder so: Corona fordert uns und unser Liebesleben extrem heraus.

Paare haben Heimvorteil? Hmmm....SARS-CoV-2. Klingt nicht gerade nach sexy times oder? Wer sich gerade um die finanzielle Gegenwart und Zukunft fürchtet – von dem kann nicht erwartet werden, dass er gerade als Liebhaber der Nation gefeiert werden kann. Und wenn man schon vor Corona selten bis nie übereinander hergefallen ist, wird man es aktuell auch nicht öfter tun.

Und Singles oder Menschen mit einer offenen Beziehung? Müssen sie aktuell grundsätzlich auf Sex verzichten? Das Coronavirus überträgt sich beim Sex nach derzeitigem Kenntnisstand zwar eher nicht über Penis, Vulva und Anus, dafür aber über die winzigen Tröpfchen beim Küssen, Ausatmen und Sprechen. Das New Yorker Gesundheitsamt veröffentlichte u.a. einen Safe-Sex-Guide, der vorm "Rimming" (Lecken des Anus) warnt, das den Virus weit verbreiten kann.

Der sicherste Sexualpartner ist man aktuell also selbst. Doch es gibt ja auch andere Formen als direkte Penetration wie Online-Sex, heiße Stunden am Telefon und/oder Selbstbefriedigung.

Und selbst für Paare gilt: wer diese Zeiten gemeinsam überstehen will, muss erst mal einen Weg finden, sich selbst zu stärken. Vorwürfe und Unzufriedenheiten aufgrund der Unzulänglichkeiten des anderen haben noch nie geholfen, erst Recht nicht in der Krise (sagt die Frau, die dauernd meckert)

Ich fasse zusammen: wir alle brauchen also ab und an körperliche Nähe und Sex. Wenn uns das zur Zeit niemand geben kann (weil wir keinen Partner haben oder keinen, auf den wir Lust haben, ganz egal aus welchen Gründen), dann müssen wir eben selbst Hand anlegen. Und uns die Frage stellen: Was können wir selbst dafür tun, um in Stimmung zu kommen?

Was bei mir zur Zeit gut geht: „Sexy Tunes“ eingeben und Kopfhörer aufsetzen. Massageöl in die Hand und meinen Körper von oben bis zum Bauchnabel streicheln. Dann könnte ich aufhören und einen Film schauen, aber meistens hat mich die Lust gepackt. Kleine Helferlein warten in der Schublade (unbedingt vorher checken, ob sie geladen sind!) und dann an den Traum von letzter Nacht denken. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht – aber ich habe noch nie von so vielen Penissen geträumt, wie aktuell. Manchmal komme ich dann 3, 4 mal hintereinander. Ziemlich mechanisch, aber doch sehr befriedigend. Und dann ist alles gerade gar nicht mal so schlimm.

Eure Zoe

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